Stress mit den Eltern 😫 Part TWO

Stress mit den Eltern 😫 Part TWO

Du möchtest mehr Freiheiten
Du könntest platzen vor Wut, weil du wieder mal viel früher zuhause sein musst als alle anderen? Oder abends nicht mit deinen Freunden ausgehen darfst? Dann lauf nicht gleich Amok, sondern geh’s langsam an! Du kannst deine Eltern zunächst bitten, am Wochenende länger wegbleiben zu dürfen, wenn du ihnen offen sagst, wo du bist, mit wem du dich triffst, und versprichst, zur festgesetzten Zeit zuhause zu sein. Das Wichtigste: Halt dich unbedingt an eure Abmachung! Ist das erst einmal akzeptiert, kannst du alle paar Wochen oder Monate versuchen, den Zeitpunkt, an dem du zuhause sein musst, ein wenig hinauszuschieben. Du kannst sie auch direkt nach einer ,,Probezeit” fragen, also ob es nicht möglich wäre, dir für eine gewisse Zeit – vielleicht ein Vierteljahr – etwas Bestimmtes zu erlauben. Falls das klappt, hast du gute Chancen, anschließend noch ein bisschen mehr auszuhandeln. Du wirst sehen, deine Eltern werden sich sehr viel leichter mit deiner zunehmenden Selbstständigkeit anfreunden, wenn du ihnen zeigst, dass du auf dich aufpassen kannst und zuverlässig bist.

LIEBEN SIE MICH NOCH?
Du hast das Gefühl, deine Eltern sind immer sauer auf dich? Vielleicht nehmen sie dich auch nicht mehr in den Arm, fragen nicht mehr, wie’s dir geht, und zeigen auch sonst kaum noch Interesse an dir? Klar, das tut weh und gibt dir vielleicht sogar das Gefühl, dass sie dich nicht mehr lieben. Aber das ist nicht so! Vermutlich sind sie nur unsicher oder denken: „Lassen wir sie mal in Ruhe, sie macht das schon!” Was immer auch die Gründe für ihr Verhalten sein mögen: Sprich mit ihnen über das, was dich bewegt, und sag, was du dir von ihnen wünschst und wo du ihre Unterstützung und Anerkennung brauchst. Wenn deine Eltern gar nicht mit sich reden lassen, dich beschimpfen, für jede Kleinigkeit bestrafen oder sogar schlagen, brauchst du Unterstützung. Sprich mit einer erwachsenen Person darüber, der du vertraust. Das kann deine Oma, eine Tante, ein Lehrer oder die Mutter einer Freundin sein. Oder wende dich an eine Jugendberatungsstelle in deiner Nähe. Hier kannst du dich aussprechen und dir wichtige Infos und Tipps holen:

www.nummergegenkummer.de

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