Stress mit den Eltern 😫 Part ONE

Stress mit den Eltern 😫 Part ONE

Warum streiten wir uns? Vor allem, weil du immer häufiger zu hinterfragen beginnst, was deine Eltern sagen, denken, machen oder vorschreiben. Und das ist auch gut so: Es ist wichtig, dass du dir selbst eine Meinung bildest und lernst, diese zu vertreten. Natürlich geht´s auch darum, dass nach und nach mehr Freiheiten haben und mehr eigene Entscheidungen treffen willst. Doch genau das ist für deine Eltern oft das größte Problem. Denn es bedeutet, dass sie dich weniger kontrollieren und beschützen können – und das macht ihnen Angst. Sie lieben dich! Je unterschiedlicher eure Wünsche und Ansichten werden, desto häufiger gibts Konflikte. Da ist es wichtig, zwischendurch mal zur Ruhe zu kommen und miteinander zu reden. Bleib deshalb mit deinen Eltern im Gespräch, denn wenn du plötzlich nur noch sehr wenig oder gar nichts mehr von dir erzählst, macht sie das neugierig und misstrauisch.

Versuch´s mal anders!
Du hast schon so oft mit deinen Eltern gestritten, aber es hat kaum etwas gebracht? Dann verhalt dich mal anders, als sie es von dir gewohnt sind. Schlag Kompromisse vor! Deine Eltern machen dir dauernd Vorwürfe? Klar, das nervt, aber hör trotzdem mal ein bisschen genauer hin und überleg, ob du das ein oder andere ändern kannst. Bitte sie im Gegenzug dafür, dich nicht mehr wegen Kleinigkeiten zu stressen. Ständiges Nörgeln lässt sich auch vermeiden, wenn ihr euch alle ein, zwei Wochen zusammensetzt und gemeinsam überlegt, welche Probleme es gibt und wie ihr sie lösen könnt. Beleidigungen sind verboten! Wenn man richtig wütend ist, verliert man leicht mal die Kontrolle. Trotzdem sollte man auch im Streit niemals verletzend werden. Verzichte deshalb auf Schimpfwörter. Und wenn deine Eltern welche benutzen? Dann ist klar, wer sich entschuldigen muss! Sprich über deine Gefühle! Vermeide Anschuldigungen wie: „Ich bin euch doch völlig egal!“ Bring besser durch Ich-Botschaften zum Ausdruck, was ihr Verhalten bei dir bewirkt: „Ich habe das Gefühl, das ihr mich überhaupt nicht mehr versteht, das verletzt mich!“ Oder: „Es macht mich wütend, wenn ihr so mit mir sprecht!“

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